Kleiner Hausgottesdienst für Quasimodogeniti

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Liebe Gemeindeglieder, lieber Freunde unserer St. Johannis-Gemeinde Köln-Bonn-Aachen,

ich glaube, letzten Mittwoch habe ich zum ersten Mal eine Pressekonferenz der Bundeskanzlerin live gesehen. Wir waren ja fast alle sehr gespannt, was die Regienden nun angesichts der Entwicklung in der Corona-Pandemie und den aktuellen Zahlen beschließen würde. Natürlich durfte niemand erwarten, dass wir nach dem 19. April wieder unser Leben wie vor Ausbruch der Pandemie würden fortsetzen können. Aber welche Erleichterungen und Öffnungen würde es geben?

Ein bisschen Aufatmen scheint es zu geben. Einige Geschäfte öffnen ab Montag wieder - wenn sie weniger als 800 qm Verkaufsfläche haben. Möbel- und Autohäuser dürfen auch bei größerer Verkaufsfläche öffnen. Kirchen aber müssen weiterhin geschlossen bleiben - jedenfalls für öffentliche Gottesdienste. Wobei es in Sachsen bereits erlaubt werden soll, Gottesdienste mit max. 15 Besuchern (plus Pfarrer und Organist) zu feiern. Noch größer ist das Wirrwarr bei den Schulen. Wirklich aufatmen können da weder Schüler/-innen, Eltern noch Lehrpersonal. Besonders leid tun mir die, die jetzt vor Abschlussprüfungen stehen...

Keine Erleichterungen gibt es auch für die Senioren. Da der Schutzstatus unbedingt weiter gewahrt bleiben muss, bleibt der Kontakt zu den Kindern und Enkeln weiterhin stark eingeschränkt. Im Altersheim meiner Mutter haben sie jetzt ein Tablet, mit dem die Ergotherapeutin Videoanrufe ermöglicht. Das ist besser als gar nichts, aber natürlich kein echter Ersatz für eine unmittelbare Begegnung. Die Situation stellt uns alle weiter vor große Herausforderungen und verlangt nach wie vor viel Disziplin und Geduld.
Manche kommen dabei an die Grenzen ihrer Kräfte. Denen gilt besonders, was Gott uns durch seinen Propheten am morgigen Sonntag neu zusagen lässt. Das lässt sich in der Predigt nachlesen oder auch auf der Homepage anhören (www.lutheraner-koeln.de oder www.lutheraner-bonn.de). Ganz neu besteht auch die Möglichkeit, die Predigt des aktuellen Sonntags anzuhören, auch wenn man keinen Internet-Zugang hat, z.B. auch, wenn man ins Krankenhaus muss. Kostenfrei ist dieses Angebot unter der Telefonnummer 0211-909 893 70 zu erreichen. Geben Sie/ gebt diese Nummer gerne auch an die Älteren weiter, die ich auf diesem Wege nicht erreichen kann.
Die anhängende Vorlage soll dabei helfen, wie im Gottesdienst in der Kirche nciht einfach nur ein passiver Zuschauer zu sein, sondern aktiv mitzufeiern. Ich denke, das ist noch einmal etwas anderes als wenn man einen Videogottesdienst anschaut - was man natürlich auch machen kann (und sich sogar mitfeiernd beteiligen).

Neuen Mut und neue Kraft wünsche ich Ihnen/Euch im Vertrauen auf den, der Himmel und Erde gemacht hat und auch unser Leben hier und jetzt in der Hand hat. Mag das so ein gesegneter Sonntag werden.

Mit herzlichen Grüßen, Ihr/Euer Gerhard Triebe, P.

 

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Geistige Impulse während der Coronakrise

 

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